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Haarausfall betrifft viele Männer und kann verschiedene Ursachen haben
iStockphoto/AND-ONE
Symbolbild

Haarausfall kann verschiedene Gründe haben. In vielen Fällen kann man etwas dagegen tun.

Der Mensch hat im Durchschnitt etwa 120.000 Haare auf dem Kopf. 60 bis 100 davon fallen täglich aus. Das ist ganz normal. Wenn es jedoch über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare am Tag sind, spricht man von Haarausfall oder Alopezie.

Formen von Haarausfall

Die drei häufigsten Formen von Haarausfall:

Er wird auch androgenetische Alopezie genannt und ist die häufigste Form. Von ihr sind vor allem Männer betroffen. Bis zu 80 Prozent leiden darunter. Hier lichtet sich das Haar zunächst an den Schläfen, die typischen „Geheimratsecken“ entstehen. Im Laufe der Zeit wandert der Haaransatz weiter nach hinten. Kahle Stellen am Hinterkopf entstehen, bis meist nur noch ein Haarkranz stehen bleibt. Zu einer vollständigen Glatze kommt es eher selten.
Sein lateinischer Name lautet Alopecia diffusa und er tritt meistens nur phasenweise auf – zum Beispiel bei Stress. Anders als beim erblichen Haarausfall dünnt das Haar über die gesamte Kopfhaut aus und wird lichter.
Er wird auch Alopecia areata genannt und ist eher selten. Männer wie Frauen kann es gleichermaßen betreffen. Es bilden sich ovale bis runde kahle Stellen. Die Kopfhaut ist zu sehen und abgebrochene Haare an den Rändern der freien Stellen lassen sich leicht herausziehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich eine Glatze bilden.
Neben der Kopfhaut können auch andere Orte der Körperbehaarung betroffen sein, wie Bart oder Augenbrauen. Die schwerste Form, bei der komplett alle Körperhaare betroffen sind, ist die Alopecia areata universalis.

Ursachen und Behandlung

Für die verschiedenen Formen von Haarausfall gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung.

Beim erblich bedingten Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf ein Stoffwechselprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron. Es kommt zu einer Mangelversorgung der Haarfollikel, da sich die Blutgefäße zurückbilden, welche die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen. Die Folge ist eine verkürzte Wachstumsphase des Haares mit vorzeitigem Haarausfall.
Der Wirkstoff Minoxidil wirkt direkt an der inaktiven Haarwurzel, fördert die Blut- und Nährstoffversorgung des Haares durch die Erweiterung der Blutgefäße und kann somit die Haarwurzel reaktivieren. Minoxidil ist als Schaum oder Lösung zum Auftragen auf die Kopfhaut rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich. Eine weitere Möglichkeit, den Haarausfall zu stoppen, ist durch den Wirkstoff Finasterid gegeben, der allerdings nur mittels Verordnung durch einen Arzt erhältlich ist
Für diffusen Haarausfall kann es verschiedene Auslöser geben. Dazu gehören unter anderem Stress, Nährstoffmangel, bestimmte Medikamente, Störungen de Schilddrüse oder chronische Erkrankungen wie Diabetes. Wird die Ursache behoben oder die Grunderkrankung behandelt, lässt sich der diffuse Haarausfall bald stoppen.
Unterstützend können Shampoos verwendet werden, die das Haar sanft reinigen und mit zusätzlichen, stärkenden Nährstoffen versorgen. Nicht zu vergessen sind wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Biotin, Folsäure und Zink, die gesundes Haarwachstum fördern.
Die Ursache dieser Art des Haarausfalls ist noch nicht abschließend geklärt. Von den Experten wird eine Autoimmunreaktion vermutet, bei der es zu lokalen Entzündungsreaktionen kommen kann. Dabei richten sich die Abwehrzellen des Immunsystems gegen die eigenen Körperzellen der Haarwurzel. Hier kann der Hautarzt eventuell Immunsupressiva wie Kortison verschreiben. Je eher man mit der Behandlung beginnt, desto besser die Aussichten, dass sich die kahlen Stellen zurückbilden.

Tipps für kräftiges Haar

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Ballaststoffen, Fisch, magerem Fleisch und Eiweißprodukten kann die Haarwurzeln stärken und sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Auch eine Kopfmassage fördert die Durchblutung der Haarfollikel und somit die Nährstoffaufnahme.

Langfristig verwenden

Bei erblich bedingtem Haarausfall ist eine langfristige Anwendung wichtig. Die Therapie wirkt nur so lange, wie das Mittel verwendet wird. Sobald man es absetzt, wird die Stimulierung des Haarwuchses unterbrochen. Da auch Frauen unter erblichem Haarausfall leiden können, gibt es für sie spezielle Mittel mit Minoxidil in der Apotheke.

Marcel Wree,

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