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Schuppenflechte: Eine Hand an nacktem Ellenbogen mit Cremetupfern, kurz vorm Eincremen.
iStock/F3al2
Symbolbild

Eine regelmäßige Hautpflege ist bei Schuppenflechte ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Die richtigen Pflegeprodukte helfen, akute Schübe zu reduzieren und sich in der Haut besser zu fühlen.

Die Schuppenflechte – auch Psoriasis genannt – ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung. Dabei vermehren sich die Hautzellen durch Fehlsteuerungen im Immunsystem zu schnell. Die gesunde Haut benötigt etwa 28 Tage, um sich zu erneuern, hier geschieht das in nur sieben Tagen.

Die häufigste Form ist die Psoriasis vulgaris, bei der rot verfärbte, scharf abgegrenzte Stellen und die typischen silbrig weißen verklebten Hautschuppen entstehen. Betroffen sind oft Ellenbogen und Knie, die Kopfhaut, Hand- und Fußflächen oder auch das Steißbein und behaarte Körperregionen. Wichtig zu wissen: Die Erkrankung ist nicht ansteckend.

Entzündung regulieren

Die Behandlung der Schuppenflechte wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt und hängt von der Schwere der Erkrankung, dem Alter des Patienten und möglichen Begleiterkrankungen ab. Dabei gibt es verschiedene Ansätze. Denn die Schuppenflechte ist keine reine Hautkrankheit, sondern betrifft den gesamten Körper. So entstehen bei manchen Patienten auch Entzündungen der Gelenke, der Augen oder des Darms.

Die äußerliche Behandlung der Haut, zum Beispiel mit Kortisoncremes oder der Licht- und Badetherapie wird deshalb oft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zum Einnehmen oder als Injektionen kombiniert. Sie wirken gegen die Entzündung und immunmodulierend und werden in der Regel gut vertragen.

Die Basis der Behandlung

Unabhängig von Therapie ist eine konsequente Basis-Hautpflege auch außerhalb akuter Schübe wichtig. Sie verbessert nicht nur das Hautgefühl, sondern hilft auch, einen akuten Schub möglichst lange hinauszuzögern. Ziel ist dabei nicht nur, den Zustand der Haut zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität. Denn viele Patienten empfinden wegen ihrer Hautprobleme Schamgefühle.

Geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte, die speziell auf die Bedürfnisse der Haut bei Schuppenflechte abgestimmt sind, erhalten Sie bei uns in Ihrer Apotheke. Sie tragen dazu bei, die Hautschuppen abzutragen, Juckreiz zu lindern und die schnelle Zellvermehrung zu reduzieren.

Hautpflege Tag für Tag

Bei der Schuppenflechte kommt es vor allem darauf an, die Haut geschmeidig zu halten. Das gelingt am besten mit der regelmäßigen Anwendung rückfettender Produkte. Auf die folgenden Punkte sollten Sie bei der täglichen Hautpflege besonders achten:

Verwenden Sie zum Reinigen der Haut mehrmals in der Woche rückfettende Dusch- und Badeöle. Wichtig ist das vor allem, wenn eine Lichttherapie durchgeführt wird, da sie die Haut zusätzlich austrocknet. Unter der Dusche den Körper am besten erst mit Wasser abbrausen, dann das Ölbad einmassieren und anschließend nur kurz abduschen. Herkömmliche Seife ist bei Schuppenflechte nicht geeignet.
Pflegen Sie die Haut bei Schuppenflechte ein- bis zweimal täglich mit einer fettreichen Wasser-in-Öl-Emulsion oder einem Lipogel. Am besten mit einer Creme oder Salbe, die gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit spendet. Geeignet sind dafür zum Beispiel Präparate mit Harnstoff in einer niedrigen Konzentration. Polidocanol wirkt zudem juckreizstillend. Um die verhornten Stellen abzulösen, eignet sich Salicylsäure oder auch Harnstoff, die in höherer Konzentration für wenige Tage angewendet werden.
Zeigt sich die Schuppenflechte verstärkt auf der Kopfhaut, helfen spezielle Kopfsalben, zum Beispiel mit Salicylsäure, die Schuppen zu lösen. Tragen Sie diese am besten abends auf, damit sie über Nacht wirken können. Auch Shampoos mit Salicylsäure, Selendisulfid oder Harnstoff lösen die Schuppen. Damit die Haare und die Kopfhaut dadurch nicht zu sehr austrocknen, sollte zur eigentlichen Haarwäsche ein wirkstofffreies mildes Shampoo verwendet werden.

Nägel schonen

Sind die Fingernägel von Schuppenflechte betroffen, ist es wichtig, die Hände nach dem Waschen oder Spülen mit einer rückfettenden Creme zu pflegen. Ideal sind Handcremes mit etwa 5 Prozent Harnstoff. Beim Putzen oder Spülen schützen Gummihandschuhe mit einem Futter aus Baumwolle die Hände. Alternativ kann vorbeugend eine Hautschutzcreme aufgetragen werden. Spezielle Nagellacke mit Harnstoff oder Silicium und Chitosan aus Ihrer Apotheke helfen, die angegriffene Nageloberfläche zu glätten und zu stabilisieren. Darüber können Sie einen kosmetischen farbigen Lack auftragen.

Nicht zu heiß

Heißes Wasser kann den rückfettenden Effekt von Öl- oder Salzbädern reduzieren. Die Wassertemperatur beim Duschen oder Baden sollte deshalb maximal 36 Grad Celsius betragen, bei Juckreiz besser nur 32 Grad Celsius. Beim Abtrocknen nur abtupfen und nicht trocken rubbeln.

Marcel Wree,

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