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Sonneneinstrahlung ist ein Garant für Pigmentflecken.
istockphoto/Cecilie_Arcurs
Symbolbild

Kleine Punkte oder größere Flächen – Pigmentflecken auf der Haut entstehen durch zu viel Sonne, oft in Kombination mit Parfums. So beugen Sie vor und mildern die Verfärbungen.

Oft kommen sie ganz unbemerkt und sind plötzlich da: bräunliche Flecken auf der Haut. Die Verfärbungen zeigen sich meist ab dem 40. Lebensjahr, vor allem an Stellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Durch jahrelange Sonnenbestrahlung verdickt die Oberhaut und lagert den Hautfarbstoff Melanin ein. Deodorants und Parfums beim Sonnenbaden können die Verfärbungen fördern.

Sonne in Maßen

Eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor (LSF) hilft, Pigmentflecken vorzubeugen. Wenn Sie bei Ihrer Lieblingscreme bleiben wollen, können sie diese mit einem Lichtschutzpräparat ergänzen. Beim längeren Aufenthalt draußen im Frühling und Sommer oder beim Winterurlaub im Gebirge sind Sonnenschutzmittel mindestens mit LSF 30 angebracht.

Verfärbung mildern

Pigmentflecken verschwinden nicht von selbst, anders als viele Sommersprossen. Verschiedene Methoden können aber helfen, sie verblassen zu lassen. Diese sollten möglichst in den lichtarmen Monaten zwischen Oktober und März durchgeführt werden, da die Haut nach der Behandlung sehr empfindlich auf Sonne reagiert.

Bleichcremes gegen leichtere Verfärbungen enthalten Wirkstoffe wie Kojisäure, Vitamin-A- und Vitamin-C-Abkömmlinge oder Rucinol. Die regelmäßige Anwendung hellt die Flecken auf. Etwas Geduld ist aber gefragt, bis zu drei Monate kann es dauern. Vorsicht: Bei empfindlicher Haut können die Cremes zu Reizungen führen. Zudem sollten sie nur direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, da sie sonst auch benachbarte Bereiche ausbleichen können.
Intensiver als Bleichcremes wirken chemische Peelings gegen Pigmentflecken. Sie enthalten Fruchtsäuren wie Alpha-Hydroxy-Säuren (AHAs), die Teile der oberen Hautschichten lösen und die Bildung neuen Gewebes anregen. Peelings sollten vom Dermatologen oder einer geschulten Kosmetikerin durchgeführt werden. In Ihrer Apotheke gibt es sanftere Peeling-Produkte mit Enzymen aus Papaya oder Ananas, die bei normaler und robuster Haut selbst zu Hause angewendet werden können.
Das energiereiche Licht des Lasers wird in Sekundenbruchteilen in Wärme umgewandelt und zerstört so den Farbstoff Melanin in der Haut. Die ärztliche Behandlung ist selbst zu zahlen, da sie als kosmetischer Eingriff nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet wird.

Gefährlich oder nicht?

Einige Pigmentflecken entstehen durch die Sonne, einige durch Veranlagung, andere sind von Geburt an vorhanden. Beurteilen kann das am besten Ihr Hautarzt. Ab 35 Jahren trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für den jährlichen Hautcheck.

Sommersprossen

Bei hellhäutigen und rotblonden Menschen sind diese Verfärbungen am häufigsten zu finden. Sommersprossen entstehen durch UV-Licht und verblassen oft im Winter. Sie sind harmlos und bergen keine Hautkrebsgefahr.

Sonnen- und Altersflecken

Die braunen Pigmentflecken treten an Handrücken, Unterarmen und im Gesicht auf. Sie entstehen durch jahrelange Sonneneinwirkung, sind aber ungefährlich.

Leberflecken und Muttermale

Wenn sich Pigmentzellen anhäufen, entstehen dunkle Male, die sich nach und nach entwickeln oder schon bei der Geburt vorhanden sind. Besonders unter Sonneneinfluss können sie sich bösartig verändern, sodass sie regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden sollten. 

Gut schützen

Wir empfehlen Ihnen gerne spezielle Cremes und Seren für die tägliche Pflege, die Pigmentflecken lindern und einer Neubildung vorbeugen. Denken Sie auch einen guten Sonnenschutz!

Marcel Wree,

Ihr Apotheker

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1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

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