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Ob Hund oder Mensch, Halsschmerzen kann jeden erwischen. Alles was jetzt hilft.
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Symbolbild

Ob Hund oder Herrchen – Halsschmerzen sind für beide unangenehm. Was außer einer Erkältung noch dahinter stecken kann und wie Sie die Beschwerden effektiv lindern.

Ihr Hals kratzt und schmerzt, das Schlucken ist unangenehm? Halsschmerzen sind typische Vorboten einer Erkältung. Aber auch trockene Heizungsluft, Schlafen mit offenem Mund und Zigarettenrauch können den Rachen und die Schleimhäute reizen. Selbst ungewohnt lautes Sprechen oder Singen kann zu Halsschmerzen und Heiserkeit führen. Daneben leiden vor allem Allergiker in Monaten mit starkem Pollenflug oft unter einem kratzenden oder juckenden Hals.

Gezielt behandeln

Wer unter Halsschmerzen leidet, wünscht sich vor allem eine schnelle Schmerzlinderung. Je nach Ursache kann es sinnvoll sein, die Schleimhäute zu desinfizieren. So behandeln Sie Halsschmerzen effektiv:

In Ihrer Apotheke erhalten Sie Tabletten zum Lutschen, Lösungen zum Gurgeln oder auch Halssprays. Die Lutschtabletten enthalten desinfizierende Wirkstoffe, oft auch in Kombination mit betäubenden Wirkstoffen wie Benzocain oder Lidocain oder dem Wirkstoff Flurbiprofen, der Entzündungen hemmt. Sie lindern die Schluckbeschwerden und befeuchten die angegriffene Schleimhaut. Auch pflanzliche Wirkstoffe wie das Capsaicin aus der Arzneipaprika oder homöopathische Kombinationen lindern.
In Ihrer Apotheke helfen wir Ihnen gerne, das passende Präparat gegen leichte, mittelstarke oder starke Halsschmerzen zu finden.
Halsschmerzmittel sollten in der Regel nicht länger als drei Tage angewendet werden, da sonst schwerere Erkrankungen nicht erkannt werden. Wer lieber auf Hausmittel setzt, kann mit lauwarmem Salbeitee oder Salzwasser gurgeln. Bei Erkältung gilt außerdem: Schonen Sie sich und halten Sie den Hals warm.
Ist die Stimme angegriffen oder komplett weg und der Hals fühlt sich kratzig und trocken an, können Lutschpastillen mit Schleimstoffen helfen. Produkte aus isländischem Moos oder Malvenblüten beruhigen den gereizten Rachen. Produkte mit Hyaluronsäure legen sich wie ein Schutzfilm auf die trockene Schleimhaut und befeuchtet sie. Salzhaltige Lutschtabletten wirken ebenfalls befeuchtend und beruhigend. Achten Sie bei Heiserkeit außerdem darauf, ihre Stimme zu schonen. Vor allem Flüstern und  Räuspern belasten die angegriffenen Stimmbänder.
Gerade Kleinkinder können oft nicht sagen, dass sie an Halsschmerzen leiden. Häufig klagen sie über Bauchschmerzen oder essen nichts mehr. Tabletten zum Lutschen  können erst dann verabreicht werden, wenn die Kinder sicher lutschen können. Für sie eignen sich Halsschmerzsäfte oder Produkte aus der Homöopathie. Bei Fragen zur Anwendung und Dosierung helfen wir Ihnen gerne weiter. 
Gegen sehr starke Halsschmerzen gibt es auch Zäpfchen und Säfte mit Paracetamol oder Ibuprofen. Die Einnahme sollte aber zuerst mit dem Kinderarzt abgeklärt werden. Wenn hohes Fieber dazukommt könnte eine Angina, also eine bakterielle Mandelentzündung, dahinterstecken. Dann ist meist eine Antibiotika-Therapie nötig.
Er will nicht so recht fressen, würgt mehr oder schluckt mit schmatzenden Geräuschen? Das sind typische Zeichen, wenn ein Hund unter einer schmerzhaften Halsentzündung leidet. Die Schmerzen sind für ihn, wie bei uns Menschen, sehr unangenehm. Er kann sie – wie kleine Kinder auch – nicht ausdrücken. Dann tut ihm ein wärmender Schal gut. Ihr Hund sollte jetzt genug trinken und besser weiches Futter bekommen.

Wann zum Arzt?

Wenn die Halsschmerzen extrem stark sind, Sie hohes Fieber bekommen und sich körperlich sehr schwach fühlen, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn die Mandeln hinten im Hals gerötet, geschwollen oder mit weißen Punkten belegt sind und die Lymphknoten am Hals geschwollen sind.

Quarkwickel bei Halsschmerzen

Quark hilft bei Entzündungen und wirkt kühlend: Ein Baumwolltuch fingerdick mit Quark bestreichen, einschlagen, um den Hals legen und ein trockenes Tuch oder einen Wollschal darüberlegen. Den Wickel für 45 Minuten oder länger wirken lassen.

Marcel Wree,

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1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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